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Rechtsanwalt Christian Kohlhaas
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Strafrecht

In den Strafgesetzen ist festgelegt, welche Taten unter Strafe stehen. Umkehrschluss: Alles was dort nicht steht, ist straffrei. Wer zB eine Sachbeschädigung fahrlässig begeht, kann dafür strafrechtlich derzeit noch nicht zur Verantwortung gezogen werden. Achtung: Zivilrechtlich können gleichwohl Konsequenzen drohen.  
Außerdem regelt das Strafrecht, welche konkreten Konsequenzen bei einem Verstoß drohen. Hinter dem Begriff stehen nicht nur komplexe Straftatbestände (materielles Strafrecht), sondern ebenso das nicht weniger komplizierte Strafverfahrensrecht (formelles Strafrecht).

Der Staat hat unterschiedliche Möglichkeiten, um Straftaten zu ahnden. So viel Macht muss kontrolliert werden. Das ist nur eine von vielen Aufgaben, die der Anwalt Strafrecht wahrnimmt. Die Grundsätze des fairen Verfahrens sind in jedem Prozess zu achten und zu verteidigen. Ein willkürliches Strafsystem möchte niemand.

In dubio pro reo (Im Zweifel für den Angeklagten) und die Unschuldsvermutung dürfen niemals zu Floskeln verkümmern.

Strafrecht in Zahlen

Auszüge aus der polizeilichen Kriminalstatistik (2017)

Straftaten bundesweit

insgesamt

5761984

Straftaten bundesweit

aufgeklärt

3290725

Straftaten bundesweit

Tatverdächtige

1974805

Ausgewählte Straftaten | Strafgruppen

Gewaltstraftaten

Gewaltkriminalität insgesamt

Tatverdächtige

178363

Körperverletzung

Tatverdächtige

145658

Mord, Totschlag, Tötung

Tatverdächtige

2698

Vergewaltigung, sexuelle Nötigung

Tatverdächtige

9414

Raubdelikte

Tatverdächtige

26948

Ausgewählte Straftaten | Strafgruppen

Straftaten gegen die persönliche Freiheit

insgesamt

Tatverdächtige

164727

Nötigung

Tatverdächtige

57128

Bedrohung

Tatverdächtige

89562

Nachstellung | Stalking

Tatverdächtige

15570

Ausgewählte Straftaten | Strafgruppen

Diebstahlskriminalität

insgesamt

417820 Tatverdächtige

Fahrraddiebstahl

23000 Tatverdächtige

Ladendiebstahl

245989 Tatverdächtige

Wohnungseinbruch

14789 Tatverdächtige

Strafrecht Statistik | Massengeschäft mit Einzelfallgarantie?

Die vorgenannten Zahlen sind nur ein kleiner Auszug der polizeilichen Kriminalstatistik. Sie sind Beschuldigter einer Straftat, auf der Suche nach Hilfe vom Anwalt im Strafrecht und fragen sich zurecht, weshalb Sie zunächst mit Zahlen konfrontiert werden?

Die Menge der Straftaten, die aufgrund der Dunkelziffer tatsächlich deutlich höher ist, enthält aber eine Reihe von sehr wichtigen Informationen.

 

SIE SIND NICHT ALLEIN

Im Jahr 2017 wurden insgesamt fast zwei Millionen Tatverdächtige ermittelt. Ihre Situation ist kein Einzelfall, erfordert dennoch eine exklusive und individuelle Auseinandersetzung. Die prozessualen und materiellen Spielregeln gelten für jeden Einzelfall. Und jeder Mensch kann plötzlich ins Visier der Ermittlungsbehörden geraten. Der Gesetzgeber bezeichnet das als "Allgemeines Lebensrisiko".

TATVERDÄCHTIGER = TÄTER?

Hat die Justiz einen Tatverdächtigen im Visier, konzentrieren sich die Ermittlungen gegen diese Person. Das bedeutet natürlich nicht zwangsläufig, dass der Tatverdächtige auch tatsächlich Täter ist. Manchmal kommen die Ermittlungsbehörden von selbst darauf, manchmal muss der Rechtsanwalt für Strafrecht nachhelfen.

STRAFRECHT IST KEIN STANDARDWERK

Es kann gar nicht oft genug wiederholt werden. Im Strafrecht ist jeder Sachverhalt ein Einzelfall und darf nicht in ein Schema F geraten. Die Masse an Verfahren verlangt der Justiz zwar Einiges ab. Sie haben trotzdem das Recht auf ein faires sowie fehlerfreies Verfahren. Der Staat hat Ihnen gegenüber die rechtsstaatlichen Grundsätze zu achten.